Reinigungsverträge laufen oft jahrelang – auch wenn die Qualität längst nachgelassen hat. Viele Unternehmen scheuen den Wechsel, weil sie Stress, Lücken oder Kündigungsrisiken fürchten. Tatsächlich ist der Prozess aber gut beherrschbar, wenn Sie strukturiert vorgehen.
5 typische Gründe für einen Wechsel
- Qualität sinkt schleichend, Reklamationen werden ignoriert
- Personal wechselt ständig, kein fester Ansprechpartner
- Preise wurden ohne Begründung erhöht
- Vereinbarte Leistungen werden nicht erbracht
- Keine Erreichbarkeit bei Sonderwünschen oder Notfällen
So wechseln Sie in 5 Schritten
Kündigungsfrist und Form (meist schriftlich) im aktuellen Vertrag nachlesen.
Mindestens 3 Angebote einholen, Referenzen prüfen, Probetermin vereinbaren.
Beginn der neuen Firma 1–2 Wochen vor Ende der alten – so vermeiden Sie Lücken.
Schriftlich und fristgerecht. Zugang dokumentieren (Einschreiben oder Empfangsbestätigung).
Schlüssel, Räume, Reinigungsmittellager – sauber dokumentiert übergeben.
| Kriterium | Schlechte Firma | Gute Firma |
|---|---|---|
| Erreichbarkeit | Mailbox, keine Rückrufe | Fester Ansprechpartner |
| Personal | Ständig wechselnd | Eingespieltes Team |
| Reklamationen | Werden ignoriert | Werden 24h beantwortet |
| Transparenz | Versteckte Aufschläge | Klare Leistungsverzeichnisse |
| Qualitätskontrolle | Findet nicht statt | Regelmäßige Kontrollen |
Seriöse Reinigungsfirmen bieten einen kostenlosen Probetag oder eine Erstreinigung. Nutzen Sie das – es ist der beste Qualitätsbeweis.
- Kündigungsfrist im alten Vertrag prüfen
- 3 Angebote einholen, Referenzen und Probetermin verlangen
- Übergang nahtlos planen – neue Firma startet vor Ende der alten
- Schlüssel und Zugang sauber dokumentieren